Die Ausgangslage
Mit über 360 Gesellschaften in 82 Ländern der Welt hat sich die Adolf Würth GmbH & Co. KG zu einem echten Global Player entwickelt. Ein wichtiger Geschäftszweig ist heute der Handel mit chemisch-technischen Produkten für den Handwerksbereich. Gerade bei diesen Waren, die von Würth zentral in Deutschland eingekauft, etikettiert und dann weltweit vertrieben werden, sind genaue Dosierungsanleitungen, entsprechende Sicherheitshinweise sowie eine Auflistung der Zusatzstoffe in allen Landessprachen der Zielländer dringend erforderlich.
Bisher existierte jedoch kein verbindlich geregelter Ablauf für die Etikettenproduktion. Das größte Problem bestand darin, dass die Etiketten nur in verbreiteten Sprachen wie Englisch, Französisch oder Deutsch vorlagen, nicht aber flächendeckend in allen Sprachen der jeweiligen Exportmärkte. In der Folge veranlassten die Verantwortlichen vor Ort oft Ad-hoc-Übersetzungen, die jegliche Designvorgaben sprengten und sehr fehleranfällig waren.
Gefragt war daher ein verbindlich geregelter, zentral gesteuerter Prozess zur Etikettenadaption. Der bisherige, noch stark manuell geprägte Prozessablauf sollte in einen digitalen Workflow umgestellt werden.
Die Lösung
Diese Aufgabe war wie geschaffen für die Brand Management Solution iBrams. Das Grunddesign der bestehenden Vorlagen wurde weitgehend beibehalten, jedoch in einen völlig neu geschaffenen automatisierten Abstimmungs- und Produktionsprozess eingepasst.
Die einfach zu bedienende iBrams-Benutzeroberfläche ermöglicht dabei den Anwendern auch ohne Vorkenntnisse über das Internet eine professionelle Gestaltung der Layouts in Adobe-InDesign-Qualität. Die zentral erstellten Vorlagen der Etiketten sind auf diese Weise ständig aktuell und können konsequent mehrsprachig im Einklang mit den Design-Regeln produziert werden.
Die Erfolge
Im ersten Schritt wurden 130 Vorlagen in iBrams eingestellt und 25 Länder mit 28 Sprachen in den vollautomatisierten Prozess integriert. Es entstand eine global einheitliche Lösung zur Etikettenproduktion, die exakt die Sprachversionen und -kombinationen liefert, die benötigt werden.
„Die Einführung von iBrams verlief absolut reibungslos“, freut sich Jürgen Häckel, Leiter IT bei Würth. „Alle beteiligten Personen, insbesondere auch die Anwender weltweit, zeigten sich begeistert von der neuen Lösung. Wo früher die Etikettenerstellung lange dauerte, weil allein die Abstimmungsprozesse und zahlreiche Korrekturschleifen jedes Mal viel Zeit in Anspruch nahmen, haben wir heute ein vollautomatisiertes System mit jederzeit überprüfbarem Projektstatus, das Arbeitszeit und Kosten spart.“
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